ASF Mannheim fordert sicheren und legalen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen anlässlich des Safe Abortion Days

Standpunkte

Paragraph 219a, das sogenannte Werbeverbot für Abtreibung, wird abgeschafft. Ein Happy End ist das aber noch lange nicht - denn Abtreibungen und auch die Beratung dazu sind auch bei uns immer schwieriger zu bekommen. 

Wie das Beispiel USA zeigt, kann die Uhr sogar zurückgedreht werden - und sicher geglaubte Rechte können von einem Tag auf den anderen verschwinden.

 

Anlässlich des “Safe Abortion Days”, dem internationalen Aktionstag für einen sicheren und entkriminalisierten Schwangerschaftsabbruch, schließt sich die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Mannheim daher den Forderungen des Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung an:

 

  • Ersatzlose Streichung von §218 StGB aus dem Strafgesetzbuch

  • Uneingeschränkten flächendeckenden barrierefreien Zugang zu legalen und wohnortnahen Schwangerschaftsabbrüchen

  • Streichung der Beratungspflicht und der „Wartezeit“ (§218a)

  • Übernahme aller Kosten seitens der Krankenkassen und Behandlung des Schwangerschaftsabbruches als Teil der regulären Gesundheitsversorgung und des Gesundheitsschutzes

  • Ausbildung in den Methoden des Schwangerschaftsabbruchs als verpflichtender Teil der

  • Ausbildung von Fachärzt*innen und bzw. Studiengänge für Medizin

  • Umfassende Informationen über und den kostenfreien Zugang zu allen Verhütungsmitteln für alle sowie kostenfreie Vergabe der „Pille danach“ als Notfallverhütung.


 

Darüber hinaus unterstützt die ASF die Fotoaktion von pro familia Mannheim. Unterstützer:innen können den Satz “Der Safe Abortion Day ist mir wichtig weil” vervollständigen und ein Selfie damit an mannheim@profamilia.de senden. 


 

 

Homepage ASF Mannheim