Daniel Born: Jetzt sind Kreativität und Gestaltungswillen von Ministerin Eisenmann gefragt

Landespolitik

Der Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, ist dankbar für die Ergebnisse der Jugend- und Familienkonferenz der Länder und des Bundesfamilienministeriums:

„Nach dem Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) muss Bildungsministerin Eisenmann nun schnellstmöglich für die Kindertagesstätten einen Plan erarbeiten, wie und in welchem Zeitrahmen sie zurück in den Normalbetrieb kommen will. Der vierstufige Plan der JFMK sieht die Schritte Notbetreuung, erweiterte Notbetreuung, eingeschränkten Regelbetrieb und vollständigen Regelbetrieb vor. Baden-Württemberg praktiziert sei Anfang dieser Woche Stufe 2. Und das bedeutet, dass der nächste Schritt schon ein eingeschränkter Regelbetrieb wäre.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Kultusministerium für einen beginnenden Regelbetrieb noch keinerlei Idee in der Schublade liegen hat. Jetzt sind Kreativität und Gestaltungswillen gefragt, damit Ministerin Eisenmann möglichst schnell ein Konzept für die Gestaltung von Stufe drei vorlegen kann. Bis jetzt haben wir aus ihrem Haus zum Beispiel noch nichts zu einem Angebot an Frühpädagogik-Studierenden, wandernde Kindergartengruppen oder Platzsharing gehört. Ministerin Eisenmann, geben Sie Eltern und Erziehenden jetzt eine Perspektive und damit das notwendige Licht am Ende des Tunnels.“

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg