Daniel Born: „Kindertageseltern müssen von ihrem Beruf leben können“

Landtagsfraktion

SPD-Bildungsexperte Daniel Born bekräftigt seine Forderung nach besserer Bezahlung in der Kindertagespflege: „Die Kindertageseltern müssen von ihrem Beruf leben können. Wir wissen, dass unsere Kleinsten bei ihnen gut aufgehoben sind und deshalb muss sich unsere Wertschätzung auch endlich im Geldbeutel der Kindertagesmütter und Kindertagesväter widerspiegeln.“

Der Landesverband für Kindertagespflege hatte eine Studie zur Einkommenssituation in der Kindertagespflege in Auftrag gegeben. Das heute vorgestellte Ergebnis unterstreicht aus Sicht von Born den enormen Handlungsdruck und ist ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Landesregierung. „Es wird Zeit, dass Grün-Schwarz handfeste Verhandlungsergebnisse statt reiner Lippenbekenntnisse liefert“, moniert Born mit Blick auf die ausweichenden Verweise der Kultusministerin Eisenmann auf die Verhandlungen im Rahmen des Paktes für gute Bildung und Betreuung.

Hinsichtlich steigender Geburtenraten werde die Bedeutung der Kindertagespflege im Angebotskanon der frühkindlichen Bildung noch anwachsen, erwartet Born. „Es muss unser Ziel sein, wieder mehr Kindertageseltern zu reaktivieren und neue Interessierte für das Berufsfeld zu gewinnen – das geht nicht, wenn es finanziell näher am Ehrenamt als einem richtigen Job liegt“, stellt der SPD-Bildungsexperte fest.

Für Daniel Born ist die Richtung klar: „Wir fordern die Erhöhung der laufenden Geldleistung um zunächst einen Euro – rückwirkend zum Januar 2018 – und dann eine stufenweise Anhebung auf 9,50 Euro.“

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

 

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