Das Nachttaxi für Frauen in Mannheim kommt!

Ankündigungen

Die SPD hatte es bereits vor drei Jahren gefordert und dann erneut zu den letzten Haushaltsberatungen beantragt. Jetzt kommt das Frauen-Nachttaxi. Die Stadt stellt dafür 25.000 Euro im Jahr zur Verfügung. Eine Werbekampagne soll das Nachttaxi bekannt machen. 

Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion Dr. Claudia Schöning-Kalender begrüßt das: „Wir sind hoch erfreut darüber, dass es jetzt im zweiten Anlauf gelungen ist, das Frauen-Nachttaxi auch in Mannheim einzuführen. Das ist eine gute Nachricht für alle Frauen, die nachts allein in Mannheim unterwegs sind.“. Sie ist sich sicher: „Das Frauen-Nachttaxi wird die subjektive und objektive Sicherheit von Frauen in Mannheim erhöhen. Es hilft dabei, dass Frauen mobil sein und am öffentlichen Leben teilnehmen können – auch ohne Auto.“

Schöning-Kalender lobt auch das vom Büro der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim erarbeitete Konzept. „Es verspricht eine einfache und transparente Handhabung sowohl durch die Nutzerinnen als auch in der Abwicklung zwischen Taxizentrale und Stadt. Wichtig ist jetzt eine breit angelegte Webekampagne für dieses neue Angebot.“

Mehr Infos: 

Zielgruppe: alle weiblichen Jugendlichen ab 14 Jahren und alle Frauen, die im Mannheimer Stadtgebiet privat unterwegs sind. Frauen bzw. Mädchen, die mit einer männlichen Begleitperson, die über 14 Jahre alt ist, unterwegs sind, können das Frauen-Nachttaxi nicht nutzen.

Nutzungszeiten: ganzjährig zwischen 22:00 - 06:00 Uhr. 

Geltungsbereich: Fahrten innerhalb der Stadtgrenzen Mannheims 

Die Nutzerinnen erhalten einen Zuschuss pro Fahrt in Höhe von 7 €. Sie zahlen nur die Differenz zum Betrag, der auf dem Taxameter ausgewiesen ist. 

Der Zustieg ist überall möglich – unabhängig vom ÖPNV.

Nutzung: Die Nutzerin bestellt telefonisch ein Taxi bei der Zentrale. Alternativ ist auch das Heranwinken eines Taxis auf der Straße möglich.

Die Registrierung der Fahrt und die Kontrolle der Nutzung erfolgt digital und automatisch durch eine App, die von den Taxifahrer*innen bei der Abrechnung bedient wird.

 

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