Diskussion zum Frauentag: Frauenrechte gehen uns alle an

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Ulm, 11.03.2019 – Wie in jedem Jahr luden die Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis und Karl-Heinz Brunner sowie die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) zum Internationalen Frauentag zur Diskussionsrunde. Mit rund 50 Gästen wurde angeregt über Frauenrechte gestern, heute und morgen diskutiert.

 

„Die Gleichstellung von Frau und Mann steht im Grundgesetz, aber sie ist bis heute nicht wirklich durchgesetzt, beispielsweise bei der Bezahlung oder auch beim Zugang zu Macht und Einfluss.“, konstatierte Hilde Mattheis. „Unsere Diskussionsrunde hat dies an verschiedenen Beispielen klargemacht und aufgezeigt, wo und wie wir mehr Gleichberechtigung erreichen können.“

 

Auf dem Podium saßen neben Hilde Mattheis und der ASF-Landesvorsitzenden Andrea Schiele die Frauenbeauftragte der Stadt Ulm, Diana Bayer; die Historikerin und Autorin Marie-Kristin Hauke sowie die aktiven Ulmer Bürgerinnen Daniela Kluthe-Neiß und Anja Stemshorn. Schwerpunkte der Gesprächsrunde waren die vielfältigen Engagement-Varianten für Gleichstellung und wie unterschiedlich Frauen ihren Weg zu dem Komplex finden. Auch das Publikum wurde schnell aktiv. So wurden u.a. Vorschläge diskutiert, Eltern- und Erziehungszeiten paritätisch aufzuteilen, um auch Männern die Möglichkeit zu geben, stärker für ihre Kinder da zu sein. Hier tun sich einige Unternehmen immer noch schwer. Zur Frage nach dem bevorstehenden Equal Pay Day am 18. März kündigte Diana Bayer eine Aktion auf dem Münsterplatz am 16.3. an, um auf die weiterhin klaffende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen hinzuweisen.

 

Die Initiatorinnen gingen mit einem positiven Fazit aus der Veranstaltung. „Die Durchsetzung von Frauenrechten ist der Maßstab der Umsetzung von Demokratie in einer Gesellschaft" so Andrea Schiele. „Deshalb müssen wir als Gesellschaft gemeinsam Gleichberechtigung vorleben und durchsetzen.“

 

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