Fulst-Blei und Weirauch kritisieren Plan der Grünen zur Schließung kleiner Grundschulen durch die durch die Hintertür

Landespolitik

Am Wochenende wurde bekannt, dass die Grünen im Landtag eine bessere Bezahlung von Schulleitungen kleiner Grundschulen blockieren. Stefan Fulst-Blei, der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, sieht darin einen hinterlistigen Angriff der Grünen auf 111 Grundschulen im Land: „Die Grünen wollen Schulleitungen kleiner Grundschulen bewusst schlechter stellen als andere. Damit wird es noch schwieriger die freien Stellen im ländlichen Raum zu besetzen. Den Schulen droht damit mittelfristig das Aus.“

Schulleitungen prägen die Qualität einer Schule maßgeblich, indem sie u.a. das Profil der Schule schärfen, das Kollegium fachlich weiterentwickeln und die Unterrichtsversorgung organisieren. Derzeit sind landesweit jedoch 143 Schulleiterstellen an Grundschulen nicht besetzt. Aus Sicht von Fulst-Blei ist das ein Alarmsignal, dem politische Konsequenzen folgen müssen.

„Es ist unverantwortlich gegenüber Lehrkräften, Kindern und Gemeinden, kleine Grundschulen im neuen Programm zur Entlastung und Stärkung von Schulleitungen komplett auszuklammern“, bemängelt Boris Weirauch, der wirtschafts- und rechtspolitische Sprecher der Landtagsfraktion. Eine Grundschule vor Ort sei für viele Kommunen, die mit großen Zentren um die Gunst junger Familien konkurrieren, ein entscheidender Standortfaktor. „Wenn es nach den Grünen geht, sollen die kleinen Grundschulen an ihrer schlechten Ausstattung und dem Lehrermangel langsam zugrunde gehen“, zeigen sich Fulst-Blei und Weirauch empört und bekennen sich deutlich zum Grundsatz ‚Kurze Beine, kurze Wege‘, insbesondere auch für Grundschulen im ländlichen Raum.

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg