Gelungener Abschluss für Hilde Mattheis‘ Menschenrechts-Reihe mit Meşale Tolu

Pressemitteilungen

Ulm, 28.02.2019 – Der vierte Teil der  Menschenrechts-Reihe der Ulmer SPD-Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis zum Thema „Türkei und Menschenrechte“ mit der Journalistin Meşale Tolu war ein gelungenes Finale für die Diskussionsabende zum Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die vor 70 Jahren verabschiedet wurde. Mehr als 50 Gäste füllten den großen Nebenraum des Ulmer Ratskellers am Mittwochabend.  

„Ich bin beeindruckt, mit welchem Mut und Standthaftigkeit Meşale Tolu diese schwere Zeit in der Türkei durchlebt hat und wie sie heute weiterhin für die Heimat ihrer Eltern kämpft.“  resümierte Hilde Mattheis den Abend nach dem Gespräch mit Tolu. „Ich stimme zu: Wir müssen unseren Einfluss nutzen, dass in der Türkei wieder Demokratie, Pressefreiheit und Menschenrechte aufblühen.

Die Türkei liegt aktuell auf Platz 157 von 179, wenn es um das Thema Pressefreiheit geht. Nach dem dortigen Putschversuch im Juli 2016 landeten zahlreiche Journalisten, darunter auch Meşale  Tolu, wurden Verbindungen zu „terroristischen Organisationen“ nachgesagt. Der damalige Sprecher des Auswärtigen Amtes kommentierte die Festnahme als völkerrechtswidrig. Umso verblüffender, dass Tolu im Gespräch am Mittwochabend immer noch um darum warb den Dialog mit der Türkei nicht abzubrechen. Nur mit deutschem Einfluss könne sich die demokratische Lage in der Türkei wieder verbessern. Gerade jetzt sei dies immens wichtig, da Ende März Kommunalwahlen in der Türkei anstehen und die Opposition bereits Befürchtungen über einen möglichen Wahlbetrug geäußert hat. Für die anwesenden Ulmer waren Tolus persönliche Erlebnisse und Berichte sehr fesselnd.

 

Mit ihrer Menschenrechts-Reihe zeigt sich Mattheis sehr zufrieden. „Wir haben tolle Referenten gehabt, die viele Menschen angezogen haben. Die Diskussionen die an den vier Abenden entstanden sind, waren interessant und lebhaft. Ich freue mich zudem über die große und positive Resonanz, die ich von den Ulmer Bürgerinnen und Bürgern zu der Reihe bekommen habe“, sagte Hilde Mattheis am Rande des Abends. Eine neue Reihe mit einem anderen aktuellen Thema sei bereits in Planung. Als erstes wolle sie jedoch das während den Veranstaltungen neu erstarkte Bündnis „Ulmer Seebrücke“ unterstützen mit dem sie zusammen fordert, dass die Stadt Ulm sich zum sicheren Hafen für aus Seenot gerettete Geflüchtete erklärt. 

 

Homepage Hilde Mattheis MdB

 

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