Homosexualität ist nicht zu therapieren, sondern zu respektieren

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Berlin, 28.02.2019 – Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für sexuelle Vielfalt im Gesundheitsausschuss, ermutigt den Bundesgesundheitsminister, baldmöglich ein Verbot sogenannter Konversionstherapien dem Bundestag vorzulegen.

„Diese sogenannten Therapien dienen nicht der Gesundheit, sie verursachen stattdessen physischen und psychischen Schaden für die Betroffenen“, erklärt Mattheis. „Sie gehören damit schnellstmöglich abgeschafft. Niemand sollte die Möglichkeit haben dürfen, zu versuchen, andere Menschen umzupolen.“

Mattheis unterstützt den Vorstoß des Bundesgesundheitsministers: „Ich hoffe, dass Jens Spahn den Mut findet, einen entsprechend Gesetzentwurf bald ins Parlament zubringen,  und dass dieser dort breite Unterstützung findet. Wir sollten als Staat und Gesellschaft ein klares Signal für sexuelle Vielfalt setzen. Homosexualität ist Teil dieser Vielfalt und darf nicht therapiert, sondern muss respektiert werden.“

Die SPD schlägt in ihrem Programm für die Europawahl 2019 vor, dass sog. Konversionstherapien europaweit verurteilt werden und Menschen diesen nicht weiter ausgesetzt werden.

 

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