Jonas Weber: „Minister Hauk wird von seinem Erbe als Tierschutzverhinderungsminister eingeholt“

Landespolitik

„Nur wenige Wochen nach dem Fall in dem Schlachthof in Gärtringen haben wir nun einen ganz ähnlichen Fall in dem Schweinemastbetrieb im Kreis Rottweil“, so Jonas Weber, tierschutzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Wieder müssen investigative Journalisten und die „Soko Tierschutz“ die Arbeit machen, die eigentlich die Behörden machen müssten, wieder haben wir einen Verantwortlichen mit besten politischen Beziehungen, wieder auch mit Minister Hauk. Und wieder wird erst reagiert, als der Skandal bundesweit bekannt wird. Da muss man sich schon seine Gedanken machen.“

Weber weiter: „Minister Hauk wird jetzt von seinem unseligen Erbe als Tierschutzverhinderungsminister eingeholt. Er ist ein Minister, der noch im Sommer im Bundesrat mit Vehemenz Verbesserungen bei der Sauenhaltung verhindern wollte. Ein Minister, der als oberster Lobbyist konventioneller Agrarfabriken agiert. Und ein Minister, der immer wieder eine befremdliche Nähe zu den schwarzen Schafen der Branche zu pflegen scheint. Wie sehr diese Politik des Augenzudrückens jetzt der Landwirtschaft im ganzen Südwesten schadet, können Tausende verantwortungsbewusster Landwirte oder Schlachter berichten. Sie werden jetzt bisweilen schief angeschaut, weil andernorts die Spezlwirtschaft herrschte.“

 

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