Kampf gegen AIDS: Erfolge, aber es bleibt noch viel zu tun

Pressemitteilungen

Berlin / Ulm, 30.11.2019 – Am 01. Dezember wird alljährlich zum Welt-AIDS-Tag den HIV-Infizierten und vielen Opfern des Immunschwächeviurs‘ gedacht. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Mitglied im Gesundheitsausschuss lobt die Fortschritte, die in Deutschland im Kampf gegen AIDS erreicht wurden, fordert aber weitere Anstrengungen.

 

„Der Kampf gegen AIDS wird mittlerweile von der gesamten Gesellschaft akzeptiert und unterstützt und wir können Erfolge verzeichnen.“, erklärte Mattheis. „Seit diesem Jahr ist die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) als ein wichtiger Baustein der AIDS-Verhütung Kassenleistung. Das war ein ganz wichtiger Schritt, um vielen Menschen einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Verhütungsmitteln zu geben. Wir als SPD wollen mehr, nämlich einen kostenfreien Zugang zu allen Verhütungsmitteln für alle Menschen, die sich diese nicht leisten können.“

 

In Deutschland leben knapp 90 000 Menschen mit HIV, in Baden-Württemberg sind es rund 11 000. Pro Jahr infizieren sich immer noch mehr als 2000 Menschen mit der tückischen Krankheit. Zwar sind die Zahlen der Neuinfizierten seit 2015 kontinuierlich rückläufig aber leider immer noch zu hoch.

 

„Rund 10 000 weitere wissen laut Hochrechnungen nichts von ihrer Erkrankung. Das ist ein großes Problem.“, sagte Mattheis. „Deshalb ist seit kurzem ein HIV-Selbsttest in Apotheken verfügbar, mit dem man unkompliziert den eigenen HIV-Status prüfen kann. Wir müssen hier auch noch mehr in Aufklärung und Beratung investieren. HIV/AIDS ist mit viel Angst verbunden, aber ist heutzutage glücklicherweise gut behandelbar. Bei der sozialen Integration und dem Abbau von Diskriminierungen gegenüber Erkrankten müssen wir aber als Gesellschaft noch besser werden.“

 

Homepage Hilde Mattheis MdB