Kinder- und Jugendbildungshaus "Kaisergarten" kommt

Kommunalpolitik

Stadtrat Reinhold Götz, stellv. Fraktionsvorsitzender

Ende letzten Jahres drängten wir auf eine zügige Realisierung des Plans, im ehemaligen „Kaisergarten“ der Herz-Jesu Pfarrei in der Neckarstadt-West ein Kinder- und Jugendbildungshaus einzurichten. Die Neckarstadt-West braucht eine solche Einrichtung. Nach dem Hauptausschuss gibt nun heute auch der Gemeinderat grünes Licht, die Verhandlungen mit der katholischen Kirche abzuschließen und die Sanierung mit Nachlassmitteln zu finanzieren.

Wir sind sehr zufrieden. Denn in der Neckarstadt-West besteht ein großer Handlungsbedarf, die Lebenschancen von Kindern zu verbessern. Ein interkultureller Begegnungsort mit vor allem sportlich-kulturellen Angeboten für Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren ist ein guter Ansatz und eine Notwendigkeit in einem Stadtteil mit vielen Kindern im Grundschulalter, die Förderung benötigen. Deshalb begrüßen wir es ausdrücklich, dass die Verwirklichung des Projektes nun näher rückt. Wir haben in der Neckarstadt Initiativen und Vereine, die passgenaue Angebote für die Zielgruppe entwickelt haben, denen aber die Räumlichkeiten fehlen. Wenn der Kaisergarten zur Verfügung steht, können sie die Kinder individuell und in kleinen Gruppen fördern. Das Projekt ist umso wichtiger, als es in der Neckarstadt-West noch keine Ganztagsgrundschule gibt.

Die Sanierung des Kaisergartens soll die städtische Projektentwicklungsgesellschaft MWSP übernehmen. Auch eine Bürgerbeteiligung ist geplant. Das hatten wir ebenfalls gefordert. Fehlt jetzt nur noch die ebenfalls von uns geforderte Ganztagsrundschule an der Humboldtschule auf dem ehemaligen Tankstellengelände, die wir im Gemeinderat aber grundsätzlich schon beschlossen haben. 

 

 

 

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