Kinder- und Jugendbildungshaus Kaisergarten zügig verwirklichen

Kommunalpolitik

Kaisergarten. Foto: Konrad Hummel

Stadtrat Reinhold Götz für die SPD-Fraktion:

Wir drängen auf eine zügige Realisierung des Plans, im ehemaligen „Kaisergarten“ der Herz-Jesu Pfarrei in der Neckarstadt-West ein Kinder- und Jugendbildungshaus einzurichten. Die Stadt soll die Verhandlungen mit der katholischen Kirche abschließen, die Finanzierung von Umbau und laufendem Betrieb rasch klären und die städtische MWSP mit den Planungen für die Sanierung beauftragen. 

Uns geht es darum, das Projekt vorantreiben. In der Neckarstadt-West besteht ein großer Handlungsbedarf, die Lebenschancen von Kindern zu verbessern. Ein interkultureller Begegnungsort mit vor allem sportlich-kulturellen Angeboten für Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren ist ein guter Ansatz und eine Notwendigkeit im Stadtteil. Deshalb haben wir dazu einen Antrag an den Gemeinderat gestellt.

Wir fordern, dass die Verwaltung die Verhandlungen über einen Pachtvertrag zu einem vertretbaren Erbpachtzins mit der katholischen Kirche zügig abschließt. Außerdem wollen wir, dass die Verwaltung Gespräche mit Stiftungen aufnimmt – mit dem Ziel, Zuschüsse für die Sanierung des Kaisergartens zu erhalten.  Auch der laufende Betrieb muss abgesichert werden. Mit den Planungen für den Umbau des Kaisergartens soll die MWSP beauftragt werden.

Die Nachfrage nach zusätzlichen Räumen, in denen Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil ihre Fähigkeiten entfalten und wichtige soziale Erfahrungen machen können, ist groß. Mehr Angebote für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Sport und Bewegung und Kultur, in denen sie sich ausprobieren können, machen mehr Kinder stark. Das ist gerade in einem Stadtteil mit sozialen Herausforderungen wichtig.

Wichtig ist uns auch, die Bewohnerinnen und Bewohner der Neckarstadt-West an den Planungen für den Kaisergarten zu beteiligen. Auch das haben wir in unseren Antrag geschrieben.

 

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