Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete Weirauch und Fulst-Blei unterstützen interkulturellen Austausch

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Weltoffene Gastfamilien in der Region für internationale Jugendliche gesucht

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch und Dr. Stefan Fulst-Blei unterstützen die Suche der Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. und ermutigen Familien in der Region, Gastfamilien für internationale Kinder und Jugendliche zu werden.

Ab September 2021 haben Familien in der Region wieder die Möglichkeit, ein internationales Gastkind für ein halbes oder ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen. Rund 200 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren reisen mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland, um hier in einer Gastfamilie die Kultur und Sprache des Landes kennenzulernen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Viele Gastfamilien entwickeln lebenslange Freundschaften zu ihren Gastkindern.

Die Mannheimer Landtagsabgeordneten Weirauch und Fulst-Blei unterstützen mit diesem Aufruf die AFS bei der Suche nach Familien, die Jugendliche von einigen Wochen bis zu einem Jahr bei sich aufnehmen möchten. „Ich begrüße, dass nach über einem Jahr Pandemie und sozialer Isolation die AFS wieder Jugendliche aus aller Welt mit Gastfamilien zusammenbringen kann", erklärt Weirauch. "Der interkulturelle Austausch über Regions- und Landesgrenzen hinweg ist eine große persönliche, aber auch gesellschaftliche Bereicherung." Fulst-Blei pflichtet dem bei und erklärt in Bezug auf das Gastfamilienprogramm von AFS: „Durch die Aufnahme eines Gastkindes können Familien, Erwachsene wie Kinder, eine andere Kultur ganz hautnah kennenlernen und gleichzeitig ihren eigenen Alltag aus einer neuen Perspektive sehen. Ich freue mich über jede Familie aus der Region, die diese Erfahrung machen möchte und bereit ist, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen“.

Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können Jugendlichen aus aller Welt ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.

Eine Aufnahme ist für einen Zeitraum ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austausches von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort aber auch das AFS-Büro. Außerdem steht eine telefonische Hotline rund um die Uhr zur Verfügung. AFS bietet seit über 70 Jahren Schüleraustausche an und ist eine der Austauschorganisationen, mit denen der Deutsche Bundestag im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms zusammenarbeitet.

Interessierte, die ein Gastkind ab Ende Februar aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie(at)afs.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.afs.de/gastfamilienprogramm

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg