Mattheis + Ansbacher: Eine Grundrente garantiert ein Altern ohne Armut

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Ulm, 27.02.2019 – Zur Kritik von Götz Maier, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall, am SPD-Vorschlag für eine Grundrente und den Sozialstaatsausgaben äußern sich die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und Martin Ansbacher, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Ulm:

 

„Mit Warnungen zur Grundrente und einem angeblich ausufernden Sozialstaat, garniert mit Milliardenbeträgen soll von Seiten der Arbeitgeberverbände Stimmung gemacht werden.“, erklärte Hilde Mattheis. „Dabei vergisst Südwestmetall geflissentlich, dass zwar die Sozialausgaben gestiegen sind, aber gleichzeitig auch das Bruttoinlandsprodukt zugenommen hat. Daher liegt die Quote der Sozialleistungen heute nicht wesentlich höher als in den 70er Jahren. Die Drohungen der Arbeitgeber zielen daher nur darauf ab, mit Sozialstaatskürzungen den Ärmsten noch mehr wegzunehmen, ohne die massiv zugenommene Ungleichheit im Land anzugehen.“

 

„Die Kritik an der Grundrente kann ich nicht nachvollziehen“, ergänzte Martin Ansbacher. „Es gehört zum Selbstverständnis der Sozialdemokratie, dass jeder im Alter würdevoll leben kann. Deshalb schlagen wir vor, eine Grundrente für alle Menschen zu garantieren. Dem Gerechtigkeitsverständnis von Südwestmetall zufolge sollten Teilzeitbeschäftigte, das sind vor allem Frauen, im Alter leer ausgehen. Dem stellt sich die SPD klar entgegen.“

 

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