Mattheis: Methadonforschung zur Krebstherapie muss jetzt gefördert werden

Pressemitteilungen

Berlin, 29.01.2019 – Das Bundesgesundheits- und Bundesforschungs-ministerium starten am 29.01.2019 die „Nationale Dekade gegen Krebs“. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Mitglied im Gesundheitsausschuss begrüßt die Strategie, fordert aber stärkere Forschung im Bereich Methadontherapie gegen Krebs.

„Gut ein Viertel aller Todesfälle in Deutschland werden durch Krebs verursacht. Es ist daher richtig, ein verstärktes Programm vonseiten der Bundesregierung zu initiieren, um Forschung, Vorsorge und Behandlung von Krebs voranzutreiben.“, sagte Hilde Mattheis. „Die Betroffenen haben das Recht auf erfolgreiche Behandlung. Daher ist es auch unsere Aufgabe, mögliche Therapieneuheiten zu fördern. Das betrifft auch und vor allem den Einsatz von Methadon in der Krebstherapie.“

„53.000 Menschen haben im vergangenen Jahr mit einer Petition das klare Signal gegeben, dass sie eine stärkere Forschung wollen, ob Methadon ein Baustein zur Krebstherapie sein kann“, erklärte Mattheis. „Nachdem der Petitionsausschuss darüber beraten hat, fordere ich die Bundesregierung auf, hier die Forschung zu stärken. Die ersten Studienergebnisse der Ulmer Chemikerin Dr. Claudia Friesen waren vielversprechend.“ Krebskranke profitieren schon jetzt. Wir brauchen aber auch die Chance, ergänzende Methoden in die Regelversorgung aufnehmen zu können.

In  der „nationalen Dekade gegen den Krebs“ will die Bundesregierung die Krebsforschung stärker bündeln. Forscher, niedergelassene Ärzte, Kliniken, Wirtschaft und Politik sollen eng zusammenarbeiten. Ziel ist es laut BMBF unter anderen, dass erfolgreiche Forschung schneller in den Therapien für die Patientinnen und Patienten ankommt.

 

Homepage Hilde Mattheis MdB

 

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