Mattheis: Wir spannen einen Schutzschirm über die Krankenhäuser

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Berlin / Ulm, 24.03.2020 – Mit einem milliardenschweren Hilfspaket will der Bundestag den Krankenhäusern bei der Bewältigung der Corona-Epidemie helfen. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, Mitglied im Gesundheitsausschuss unterstützt das Paket, das auch den Kliniken in Ulm und Alb-Donau-Kreis helfen wird.

 

„Die Botschaft dieses Gesetzes ist klar: Die Krankenhäuser werden finanziell gestützt für die enorme Arbeit, die sie bei der Bewältigung der Pandemie leisten.“, erklärte Mattheis. „Wir spannen einen Rettungsschirm, damit finanzielle Einbußen minimiert werden und geben Anreize, noch mehr Kapazitäten aufzubauen.“

 

Mattheis erklärt: „Wir verfolgen drei wesentliche Schritte. Erstens sollen die Krankenhäuser planbare Operationen verschieben, um Intensivbetten freizumachen. Dafür erhalten sie als finanzielle Kompensation Pauschalen. Zweitens erhalten die Kliniken pro neu geschaffenem Intensivbett mit Beatmungsgerät 50.000 Euro von den Krankenkassen. Drittens wird eine zusätzliche Pauschale pro Patient von 50 Euro zugunsten der Krankenhäuser erhoben, mit der die Anschaffung von Schutzausrüstung finanziert werden soll. Diese Maßnahmen sind befristet. Außerdem werden wir befristet Erleichterungen bei der Rechnungsprüfung schaffen. Zusätzlich können, wenn es die Situation erfordert, zusätzliche Einrichtungen wie Reha-Häuser zur stationären Behandlung von Patienten umgewidmet werden.“

 

„Diese Maßnahmen kommen flächendeckend allen Krankenhäusern zugute, die an der Intensivversorgung teilnehmen, also auch und vor allem der Uniklinik Ulm und dem Alb-Donau Klinikum. Wir wissen, dass die nächsten Wochen und Monate eine große Belastung werden, aber wir werden von politischer Seite alles dafür tun, dass das medizinische Personal so gut wie möglich arbeiten kann, um möglichst viele Menschen zu versorgen.“, schloss Mattheis.

 

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