Schluss mit der Salami-Taktik! Das Land muss sich mit lauter Stimme hinter Alstom-Bombardier in Mannheim stellen

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Mit großer Sorge reagieren die Mannheim Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei und Dr. Boris Weirauch auf die Meldung von Stellenabbau bei Alstom-Bombardier.

Im ersten Schritt die Anzahl von bis zu 25 Beschäftigten scheinbar nicht dramatisch. Große Sorgen bereiten den SPD-Landtagsabgeordneten aber die qualitativen Folgen. Fulst-Blei findet hierzu deutliche Worte: „Ich warne ausdrücklich vor einer Salami-Taktik. Was hier droht sind sind Einschnitte in den Bereich Fertigung und Service, die die Wettbewerbsfähigkeit des Werkes Mannheim nachhaltig beeinträchtigen können. Zukunftssäulen des Standortes wie Forschung und Fertigung dürfen aber nicht geschwächt werden. Gerade im Bereich Stromrichter hat das Mannheimer Werk eine große Kompetenz. Hier müssen qualitative Verschlechterungen unbedingt vermieden werden, sonst droht in der Folge möglicherweise ein deutlicher größerer Personalabbau.“

Sein Kollege Boris Weirauch sieht jetzt auch die Landesregierung in der Pflicht: „Das Mannheimer Alstom-Bombardier Werk liegt in der Mitte eines der großen ÖPNV-Netze Europas. Das Unternehmen spielt auch für die Verkehrswende eine zentrale Rolle. Wir fordern die Landesregierung auf, sich unmittelbar mit Betriebsrat und IG Metall in Verbindung zu setzen. Wir brauchen jetzt eine abgestimmte Strategie mit dem klaren Signal an den französischen Konzern: „Der Standort Mannheim braucht eine klare Zukunftsperspektive!“

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg