SPD fragt nach Gemeinwohlökonomie unter dem Dach der Gründerzentren

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Stadtrat Thorsten Riehle hat die Idee angestoßen

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fragt an, ob es sinnvoll wäre, unter dem Dach der Gründerzentren ein weiteres Start-Up anzusiedeln, das sich explizit der Gemeinwohlökonomie verpflichtet sieht und das als eine Art Beratungsagentur für Unternehmen tätig werden könnte.

Stadtrat Thorsten Riehle erklärt: „Die Gemeinwohlökonomie, die die Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt, wird im künftigen Umgang mit Ressourcen ein wichtiger Standortfaktor sein. Darüber hinaus geht es um ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitbestimmung, um die Festlegung und Vereinbarung von gemeinsamen relevanten Standards und die Frage der Zukunft der Arbeitswelt.“

Insbesondere in der Gewinnung von Fachkräften, aber auch im gemeinsamen Verständnis für die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Zukunft werde es wichtig sein, dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer auf Standards verständigten und Firmen somit für den Zusammenhalt in der Gesellschaft sorgten. Mannheim könne mit einer entsprechenden Start-Up Szene nicht nur in der Quadratestadt für Orientierung sorgen, sondern darüber hinaus in der Gesamtwirtschaft in Deutschland und Europa an Ansehen gewinnen. „Das wäre ein klarer Standortvorteil für uns", so die Einschätzung von Riehle.

SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer ergänzt: „Start-Up Unternehmen könnten eine wichtige Funktion übernehmen und das Verständnis für die Bedeutung der Gemeinwohlökonomie deutlich fördern. Zusätzlich könnten sie in Bezug auf die weitere Entwicklung der Gründerzentren einen wichtigen Impuls setzen.“

 

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