SPD regt Verkehrsberuhigung vor Diesterwegschule an

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Stadträtin Prof. Dr. Heidrun Kämper

Die Verkehrssituation vor der Diesterwegschule soll übersichtlicher und sicherer werden. Deshalb hat die SPD einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, um prüfen zu lassen, ob die Meerfeldstraße zwischen den Kreuzungen Landteilstraße und Emil-Heckel-Straße im Bereich der Diesterwegschule in Richtung Neckarau zur Fahrradstraße umgestaltet werden kann.

„Die Lage vor dem Eingang der Schule ist insbesondere zu Schulbeginn für Kinder an der Stelle auch gefährlich“, begründet Stadträtin Prof. Dr. Heidrun Kämper die Initiative der SPD. PKW blockierten dann den Bürgersteig und versperrten die Sicht, durchfahrende Fahrzeuge beachteten häufig den Zebrastreifen nicht. Die Stadträtin findet, Eltern hätten zu Recht Sorge um ihre Kinder, was diese wiederum dazu bewege, ihre Kinder mit dem Auto vor der Schule abzusetzen und so die Situation noch zu verschlimmern.

Stadträtin Nazan Kapan hat deshalb an der Stelle die Einrichtung einer Fahrradstraße vorgeschlagen. „Die würde die Verkehrssicherheit erhöhen und verkehrsberuhigend wirken“, ist sich die radverkehrspolitische Sprecherin der Fraktion sicher. Denn in einer Fahrradstraße haben Radfahrerinnen und Radfahrer Vorrang, sie dürfen nebeneinander fahren, andere Fahrzeuge müssen ihre Geschwindigkeit anpassen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt Tempo 30.

„Eine Fahrradstraße wäre für die Bewohnerinnen und Bewohner des Lindenhof deshalb ein Gewinn“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Eisenhauer. „Radfahren auf der Haupteinkaufsstraße des Stadtteils würde attraktiver und Eltern könnten ihre Kinder mit weniger Sorgen mit dem Rad zur Schule fahren lassen.“

 

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