SPD will Weichen stellen für neue Räume

Presseecho

Zahlreiche Gäste aus Politik und Vereinen kamen zum Neujahrsempfang des SPD Ortsvereins Wallstadt auf dem Hof von Carmen und Peter Müller in Straßenheim. „Alles ist hausgemacht, angefangen vom Kuchen bis zur Musik“, sagte Vorsitzende Claudia Schöning-Kalender. Sie dankte der Gastgeberfamilie für den „wunderbaren Veranstaltungsort“. Dass der Neujahrsempfang hier stattfinde, liege daran, dass Straßenheim ein Ortsteil von Wallstadt ist. Das wollte die SPD immer mal wieder in Erinnerung bringen.

Bedeutende Jubiläen

Ein Spaziergang im kleinen Dorf mit 120 Einwohnern lohne sich nicht zuletzt wegen der sehenswerten Magdalenen Kapelle. Ihr Vorgänger Lothar Mark habe sich für ihren Erhalt und die Sanierung eingesetzt. „Eine durchaus schwierige Situation, für was das Land oder die Stadt zuständig ist“, so Schöning-Kalender. Wie sie berichtete, gibt es seit einigen Jahren einen Freundeskreis unter Leitung von Carmen Müller. Ihnen sei es gelungen die Sanierung auf den Weg zu bringen. „Doch man muss aufpassen, dass da nicht irgendwo wieder was verrutscht“, mahnte die Vorsitzende.

Das Jahr 2019 sei für die Politik aus unterschiedlichen Gründen wichtig, einmal wegen zwei bedeutender Jubiläen, 100 Jahre Frauenwahlrecht und 70 Jahre Grundgesetz, zum anderen wegen der Kommunalwahl am 26. Mai. „Aber auch für Wallstadt ist 2019 ein wichtiges Jahr“, betonte Schöning-Kalender. Ein Grund sei die Sport- und Kulturhalle – Thema vergangene Woche im Bezirksbeirat.

„Damit sie realisiert wird, müssen in diesem Jahr die Weichen gestellt werden, es muss ein Konzept vorliegen und der Ort sollte bekannt sein, wo sie gebaut werden kann, damit sie bis 2023/2024 realisiert werden kann. Da gibt es noch ordentlich was zu tun für Bürger und Politiker“, so Schöning-Kalender.

Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer unterhielt die Gäste nicht nur mit einem Lied, sondern informierte auch über die aktuellen Entwicklungen. Er glaube, „2018 war ein gutes Jahr“. Dennoch merke man immer wieder bei Neujahrsansprachen, „dass da was gewaltig ins Rutschen gekommen ist“. Eine große Menge Menschen könne man als Politiker nicht mehr erreichen, es bestehe eine große Unsicherheit.

Auf Werte setzen

Deshalb setze die SPD bei der Kommunalpolitik auf Werte wie Gerechtigkeit (wie beispielsweise bezahlbare Wohnungen und Kinderbetreuungsplätze), Verantwortung übernehmen (wie beim Kompromiss zum Grünzug Nord) und Miteinander, so wie hier beim Neujahrsempfang. Lang anhaltenden Beifall gab es für die Gestalter des kulturellen Rahmenprogramms: den 14-jährigen Zauberer Moritz Lomitschko sowie Yilmaz Kalender (Gesang) und Adnan Kahraman (Sas), die mit türkischen Volksliedern erfreuten. -ost-

 

© Mannheimer Morgen, Freitag, 25.01.2019
 

 

 

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