Stadthistorische Ausstellung im MARCHIVUM einrichten- Schwerpunkt soll bei NS-Dokumentationszentrum liegen

Kommunalpolitik


MARCHIVUM Mannheim. Foto: Stadt Mannheim

Die SPD will, dass sich das  MARCHIVUM zu einem historischen und politischen Lern- Erlebnis- und Forschungsort weiterentwickeln kann. Neben die Darstellung der Stadtgeschichte soll ein multimediales NS-Dokumentationszentrum treten, das bundesweit einzigartig sein wird.

Stadträtin Helen Heberer und Stadtrat Thorsten Riehle für die SPD-Fraktion

Die Eröffnung des MARCHIVUM im ehemaligen Hochbunker in der Neckarstadt war ein im ganzen Land viel beachteter, großer Erfolg für die Stadt Mannheim. Jetzt geht es darum, das Maßstäbe setzende moderne Kommunalarchiv zügig um die vorgesehenen Räume zur Stadtgeschichte und ein NS-Dokumentationszentrum zu ergänzen. Für die Ausstellungskonzeption und die Einrichtung der Räume braucht das MARCHIVUM zusätzliche Finanzmittel. Dies fordern wir aktuell in einem Antrag an den Gemeinderat. Darüber hinaus schlagen wir vor, dass die GBG als Eigentümerin des MARCHIVUM entsprechende Räume im Hochbunker bereitstellt.

Gerade in Zeiten, in denen Demokratien bedroht sind, brauchen wir sowohl die Rückschau auf positive Beispiele der Demokratiegeschichte als auch den Blick auf historische wie aktuelle Gefährdungen, vor denen Demokratien stehen. Es soll in den neu zu konzipierenden Ausstellungsräumen deutlich werden, dass Geschichte nicht zwangsläufig ist, die Menschen fast immer unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten haben. Die geplanten interaktiven Ausstellungen sind dafür ein geeigneter Rahmen, bieten sie doch weit mehr als die klassische Informationsvermittlung. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher in einen Dialog mit der Ausstellung treten und damit auch Stellung beziehen. Demokratieerziehung gehört also unbedingt zum Projekt.

Gemessen an diesem Anspruch und vor dem Hintergrund deutlich überregionaler Beachtung erweist sich die derzeitige finanzielle Ausstattung des MARCHIVUM für die nun zu realisierenden Ausstellungen, die nicht Teil des Bauprojekts waren, als zu gering. Mit den bisher genehmigten Mitteln der Stadt lässt sich die Ausstellung, die in dieser Form unbedingt notwendig ist, nicht hinreichend erarbeiten und in einer angemessenen Qualität umsetzen. Deshalb beantragen wir, die zwei Millionen Euro, die für die Realisierung des ambitionierten Konzeptes notwendig sind, aus dem städtischen Haushalt dieses Jahres zur Verfügung zu stellen.

 

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